Rechtliche Grundlagen

Es müssen bei der Verwertung von elektronischen Altgeräten u. a. folgende Gesetze und Verordnungen beachtet werden:

Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrwG):
Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen

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ElektroG
Elektro- u. Elektronikgerätegesetz (ElektroG): Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten

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ADR
ADR: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen Gütern

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NachwV
Nachweisverordnung (NachwV): Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfallen

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AbfAEV
Anzeige- und Erlaubnisverordnung (AbfAEV): Verordnung über das Anzeige- und Erlaubnisverfahren für Sammler, Beförderer, Händler und Makler von Abfällen

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WEEE
WEEE: Richtlinie 2012/19/EU des europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte

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LAGA-Mitteilung 31
LAGA-Mitteilung 31: Anforderungen zu Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten (Altgeräte-Merkblatt)

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BSI IT Grundschutz M2.167
BSI IT Grundschutz M2.167: Auswahl geeigneter Verfahren zur Löschung oder Vernichtung von Daten

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DIN 66399
DIN 66399: Vernichten von Datenträgern

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BattG
Batteriegesetz (BattG): Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren

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StrlSchV
Strahlenschutzverordnung (StrlSchV): Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen

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E-Schrott gefährlicher Abfall?

Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) ist in Ihrer Mitteilung 31 (Altgeräte-Merkblatt – Stand: September 2009) der Auffassung, dass bei der Zuordnung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten gemäß der Fußnote zum Abfallschlüssel 160213*, eine bauteilbezogene Betrachtung für die Einstufung zu wählen ist, d. h. sollte keine Vordemontage stattgefunden haben oder das Nichtvorhandensein gefährlicher Bauteile nachgewiesen werden, sind die Altgeräte als gefährlicher Abfall (AVV 160213*) einzustufen.

Müssen Sie als Abfallerzeuger (B2B) Ihre verwerteten elektronischen Altgeräte bei der Stiftung Elektro-Altgeräte Register inkl. Verwertungsquoten melden?

Als entsorgungspflichtiger Besitzer nach § 19 ElektroG müssen Sie, sofern Sie die Geräte nicht einem Hersteller oder Herstellersystem übergeben, der Gemeinsamen Stelle ear alle Altgeräte melden, welche Sie mittels Eigenregie einer Erstbehandlungsanlage zur umweltgerechten Entsorgung oder Wiederverwendung angedient haben. Die Meldung muss dabei jährlich bis zum 30. April bei der ear erfolgen. Die Mitteilungspflichten sind geregelt in den § 30 ElektroG in Kombination mit § 22 Abs 3 ElektroG.
Haben Sie hierzu Fragen oder Anforderungen: Wir können Sie hierbei unterstützen und können Ihnen diesen Recycling-Quoten-Report für Sie im Rahmen unserer Dienstleistung erstellen und versetzen Sie damit in die Lage den Report selbstständig ins ear-System einzugeben. Aber auch die Meldung dieses Quoten-Reports im ear-System ist für uns kein Problem. Auch hier haben wir die schlüsselfertige Lösung für Sie.
Eine Besonderheit gilt dabei für die sogenannten historischen Altgeräte: Gemäß dem ElektroG muss für historische Altgeräte eine Meldung beim EAR-System inkl. Verwertungsquoten erfolgen. Was sind historische Altgeräte? Hier handelt es sich um Altgeräte, welche vor dem 13. August 2005 in Verkehr gebracht wurden. Gerne erstellen wir Ihnen einen gesonderten Nachweis für die Verwertung Ihrer historischen Altgeräte, für die Meldung beim EAR-System.
Im ElektroG ist auch neu geregelt, dass der stationäre Handel, sowie der Versandhandel mit einer Fläche von mindestens 400 qm gemäß den Voraussetzungen des § 17, unentgeltlich Elektro- und Elektronikaltgeräte zurücknehmen müssen. Als Erstbehandlungsanlage gemäß ElektroG können wir hierfür auch individuelle Lösungen anbieten.

Wie sieht es mit dem Datenschutz bei der Verwertung von elektronischen Altgeräten aus?

Bei der Verwertung von EDV-Hardware (z.B. Personal-Computer, Notebook etc.) sollte auch der Schutz von vertraulichen Informationen auf den Speichermedien sichergestellt sein. Hierzu gibt es vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im IT-Grundschutz-Katalog Hinweise und Empfehlungen, welche u. a. in der M2.167 und in der BSI-TL 03420 zu finden sind. Für die Vernichtung von schutzbedürftigen Informationen auf Datenträgern sollten auch die internationalen Vorgaben der DIN 66399 und DIN 15713 beachtet werden. Unser Dienstleistungsportfolio enthält sowohl die Möglichkeit der softwaretechnischen Löschung von Datenträgern, als auch die mechanische Vernichtung mittels Shredder. Bei der recycle it GmbH werden jährlich durch die LGA InterCert unsere Datenschutzprozesse überprüft und unsere Sicherheitsqualitäten bescheinigt.

Machen Hochleistungsbatterien den Transport von elektronischen Altgeräten zum Gefahrguttransport?

Hochenergiebatterien wie zum Beispiel Lithium- und ggf. leistungsstarke Nickelsysteme sind heutzutage in vielen Geräten, wie z.B. Notebooks, Smartphones etc., verbaut. Diese Batterien stellen bei unsachgemäßem Umgang ein hohes Sicherheitsrisiko dar, deshalb gibt es hier zunehmend höhere sicherheitstechnische Anforderungen an die sichere Sammlung und Verwertung der Batterien. Die Verwertung der bei uns manuell ausgebauten Batterien erfolgt über die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien. Dadurch ist eine fachgerechte Verwertung aller Batteriesysteme gewährleistet.
Gerne übernehmen wir für Sie die gesetzeskonforme Verwertung Ihrer Altgeräte inkl. der entsprechenden abfallrechtlichen Nachweise.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.